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Prof. Dr. Tony Neelankavil – Programme Director, PAROC - Socio-Pastoral Research Centre & Professor, Department of Theology, Marymatha Major Seminary, Trichur/Indien

Prof. Dr. Tony Neelankavil – Programme Director, PAROC - Socio-Pastoral Research Centre & Professor, Department of Theology, Marymatha Major Seminary, Trichur/Indien Foto von Prof. Dr. Tony Neelankavil

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Raum 2.419

Weitere Informationen 3 Fragen an Gambrinus Fellow Dr. Tony Neelankavil

 

Das Gambrinus-Programm macht es möglich, dass jedes Jahr international renommierte Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler Lehre und Forschung an den Fakultäten der TU Dortmund bereichern. Einer der diesjährigen Fellows ist Dr. Tony Neelankavil aus Indien. Er war im Institut für katholische Theologie zu Gast. Der katholische Pfarrer und Dozent berichtet über seinen Aufenthalt in Dortmund.

 

Wie sind Sie auf die TU Dortmund und das Gambrinus-Programm aufmerksam geworden?

Ich habe einige Zeit an der katholischen Universität in Leuven (Belgien) verbracht, um dort für meine Dissertation zu recherchieren. An der dortigen Fakultät für Theologie habe ich Prof. Beate Kowalski, die heute am Institut für katholische Theologie der TU Dortmund arbeitet, getroffen. Damals hatte sie eine Post Doc-Stelle in Leuven. Wir sind in Kontakt geblieben. Später hat sie mir dann von der TU Dortmund und dem Gambrinus-Programm erzählt. Daraufhin wollte ich die Universität gerne kennenlernen, auch weil sie einen starken Fokus auf Technologie und Naturwissenschaften hat.

 

Welche Erfahrungen haben Sie während Ihres Aufenthaltes in Dortmund gemacht?

 

An der TU Dortmund habe ich größtenteils im Bereich interkultureller Theologie gearbeitet. Mich hat die Offenheit beeindruckt, mit der die katholischen und evangelischen Kolleginnen und Kollegen auf mich zugekommen sind. Zudem konnte ich vom interdisziplinären Charakter der Universität profitieren. Es war spannend, mit Lehrenden aus verschiedenen Fakultäten in Kontakt zu kommen. Auch die internationale Studierendenschaft und das große Angebot der Bibliothek haben mich begeistert.

 

Wie haben Sie Ihren Alltag in Dortmund organisiert?

 

Ich habe bei einer Dame aus Frau Kowalskis Gemeinde gewohnt. Der Gemeindepfarrer hat mir erlaubt, ein paar Gottesdienste zu halten. Bei Veranstaltungen der Frauenorganisation der Gemeinde konnte ich viel über mein Heimatland Indien und das christliche Leben dort berichten. Zu meinen Terminen an der TU Dortmund bin ich immer mit dem Bus angereist. Da habe ich viele unbekannte Sprachen gehört und wurde so jeden Tag daran erinnert, wie international die Universität ist.

 

Dr. Tony Neelankavil ist Dekan des Fachbereichs Theologie am Marymatha Major Seminary in Trichur (Indien). Nach seinem Bachelor-Studium der Theologie in Kerala (Indien) machte er seinen Master-Abschluss an der katholischen Universität in Leuven (Belgien), wo er 2002 in Theologie promovierte. 1993 wurde Tony Neelankavil zum katholischen Pfarrer geweiht. Während des Aufenthalts an der TU Dortmund im April 2015 hielt er seinen Gambrinus-Fellow-Vortrag zum Thema "Making Intercultural Space for Theology in India: Promises and Challenges Today".