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Aktuelles

 

Theologisches Projekt - Prof. Dr. H. Roebben

Wer im vergangenen Sommersemester 2017 das Theologische Projekt bei Prof. Dr. H. Roebben begonnen und bei ihm noch nicht abgeschlossen hat, kann es nach Beendigung im Sekretariat Katholische Theologie einreichen. Die eingereichten Arbeiten werden zentral gesammelt und unter den Professorinnen und Professoren zur Begutachtung und Benotung aufgeteilt.

 


 

Online Kursangebot: "World Religions"

Am 20. November 2017 hat P. Orville de Silva SJ aus Bamyan / Afghanistan u.a. über das online Studium von "Jesuit Worldwide Learning" berichtet (www.jwl.org). Zum Diplomstudiengang gehört ein Modul "world religions".

Wer Interesse hat, dieses Modul online zusammen mit Studierenden in Afrika, Asien und Amerika zu studieren, möge sich bitte mit mir in Verbindung setzen (per email oder in der Sprechstunde). Der nächste Kurs wird Mitte März beginnen.

Beate Kowalski

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(Orville de Silva, Mitte kniend)

 


 

Katholische Theologie auf der Kinder-Uni vertreten

Am Samstag (25.11.2017) hat beim Auftakt der Kinderuni in Olfen Prof. Dr. Claudia Gärtner mit den Kindern über zentrale Gottesfragen gesprochen. Wie stellen wir uns Gott vor? Warum haben wir eigentlich Vorstellungen von Gott, wenn wir ihn nicht sehen? Und warum wissen wir eigentlich etwas von Gott? Schnell ergaben sich intensive Gespräche mit den Kindern. Auch kontroverse Themen wurden nicht ausgeklammert: Sind eigentlich alle Wege zu Gott richtig - oder gibt es in den Religionen auch falsche Wege? Die Professorin und die Kinder waren sich einig: Wenn Menschen unterdrückt, diskriminiert und im Namen Gottes getötet werden, dann kann dies nicht im Sinne Gottes sein.

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Fotografin: Charlotte Hantel

 


 

2017 Flyer Schreibwerkstatt HP


 

Arbeitsstelle „Religiöse Bildkompetenz und Bilddidaktik“ offiziell eröffnet

Mit einer Tagung wurde am 3.11.2017 die Arbeitsstelle „Religiöse Bildkompetenz und Bilddidaktik“ der Fakultät 14 unter der Leitung von Prof. Dr. Claudia Gärtner offiziell mit Grußworten der Prorektorin Prof. Dr. Barbara Welzel und des Dekans der Fakultät Prof. Dr. Christoph Schuck eröffnet. In der begleitenden Tagung in der Hochschuletage des Dortmunder U stand die Frage nach notwendigen Bildkompetenzen von (Religions-)Lehrer*innen angesichts von digitalen Lebenswelten, kultureller Vielfalt und heterogenen Lerngruppen im Mittelpunkt von Vorträgen und einer Podiumsdiskussion.

20171106 Bericht Eröffnung

Details: s. Link

 


 

Pater Orville de Silva (JWL) zu Gast

Am Montag, 20. November 2017, wird Pater Orville de Silva SJ aus Bamyan/Afghanistan zu Gast im Institut sein. Als "onsite coordinator" in Afghanistan wird er über seine Arbeit für "Jesuit Worldwide Learning" (www.jwl.org) berichten. In Lernzentren erhalten junge Menschen in Krisengebieten weltweit Bildungsmöglichkeiten durch Lehrkräfte vor Ort und durch ein online-Studium mit Universitätsabschluss. Thematisch wird es auch um die aktuelle Situation in Afghanistan und den christlich-islamischen Dialog gehen.

Zeit: Montag, 20. November 2017, 8-10 Uhr und 12-14 Uhr

Ort: Raum 2.405 - in der Pause Begegnungsmöglichkeit in meinem Büro bei einer Tasse Tee

 

Herzliche Einladung an alle Interessierten!

 


 

Exkursion zu den Skulptur Projekten Münster

Im Rahmen des Seminars „Religion und Kunst“ erkundeten Studierende zusammen mit Prof. Dr. Claudia Gärtner Ende September mit dem Fahrrad die Skulptur Projekte in Münster. Die international renommierte Ausstellung thematisiert in der ganzen Stadt Fragen nach Digitalisierung, Globalisierung, Zeit- und Körpererfahrungen im öffentlichen Raum. Obwohl die meisten Werke keine explizit religiösen Motive aufweisen, konnten dennoch vielfältige religiös und theologisch relevante Frage- und Themenstellungen entdeckt werden. Kunst sensibilisiert für eine geschärfte Wahrnehmung der Gegenwart – so lautet ein Fazit der Exkursion. Und einige Skulpturen machen auch einfach nur Spaß, wie der Steg von Ayse Erkmen oder das Lagerfeuer von Aram Bartholl. Ein ausführlicherer Bericht und weitere Veranstaltungen zur Bilddidaktik unter www. http://rebibi.fk14.tu-dortmund.de/.

20170928_104420 Exkursio Skulpturen MS  .  20170928_161406 Exkursion Skulpturen MS_2

 


 

Infotag für Erstsemester der Kath. Theologie

am Mittwoch, dem 04.Oktober 2017.

  • 08:30-10:00 Uhr: offenes Frühstück und erstes Kennenlernen, ausgerichtet von der Fachschaft Katholische Theologie, Emil-Figge-Str. 50, Raum 2.323
  • 10:00 - 12:00 Uhr: Informationsveranstaltung, ausgerichtet vom Institut für Katholische Theologie, Raum 2.405
  • 12:00 - 14:00 Uhr: Hilfe bei der Stundenplanerstellung, Möglichkeit zur persönlichen Beratung, Raum 2.405
     

Das Institut für Katholische Theologie freut sich auf die Erstsemester, die im Wintersemester ihr Studium beginnen werden.

Wir stehen Ihnen gerne zur Beratung zur Verfügung.

Prof. Dr. Egbert Ballhorn, Institutsvorstand

 

Ansprechpartnerin für Rückfragen: Lisa Krasemann

 


Christliche und Islamische Theologie im Dialog

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Am 9. August besuchte Prof. Jafar Morvarid Ph.D. von der Ferdowsi University of Mashhad (Iran) und der Al-Mustafa International University of Mashhad (Iran) das Institut für Katholische Theologie um eine zukünftige Zusammenarbeit in der Lehre zu besprechen.

Forschungsschwerpunkte von Prof. Morvarid sind Philosophie und Islamische Theologie. Als erster Schritt ist eine Zusammenarbeit im Rahmen des Moduls MAM 3 "Katholische Theologie in interkulturellen und interreligiösen Kontexten" geplant.

 


 

Ruf von Prof. Dr. Roebben nach Bonn

Prof. Dr. Bert Roebben hat einen Ruf an die Universität Bonn erhalten, den er zum Wintersemester 2017/18 annehmen wird und zu dem wir ihm herzlich gratulieren und alles Gute wünschen, auch wenn wir seinen Weggang aus unserem Institut sehr bedauern und ihn als Kollegen vermissen werden.

Alle Studien- und Prüfungsleistungen, die bis zum 30.09.2017 eingehen, wird er noch korrigieren können. Im Zuge eines guten Verfahrensablaufs bitten wir jedoch darum, wenn möglich, zu erbringende Studienleistungen ihm bereits bis zum 11.09.2017 einzureichen.
gez. Ballhorn

 


Informationsveranstaltung zu den modulübergreifenden Prüfungen

Am Donnerstag, den 07.09.2017 wird es von 17 bis 18 Uhr eine Informationsveranstaltung für die modulübergreifenden Prüfungen (25.10.-27.10.2017) geben.
Die Info-Stunde findet im Rahmen der Veranstaltung "Interdisziplinarität" statt, kann aber auch separat besucht werden.

 


 

Schreibwerkstatt_SoSe17

 


 

Wichtige Information zu MAM 1:

Durch das Modul MAM 1 werden insgesamt 3 CP im Fach Katholische Theologie erlangt. 4 CP gehen somit nicht in den fachlichen Teil der im Masterstudium "Fach Kath. Theologie" erworbenen CPs ein. Sie werden stattdessen dem Pflichtmodul Praxissemester zugerechnet.
Dieser Hinweis wird fortan im Modulhandbuch nachzulesen sein.

  


 

Interkulturelle Exegese

Wie bereits im Dezember angekündigt, sei an das MAM 3 Angebot "Interkulturelle Exegese" von Frau Kowalski erinnert.

Dieses findet als Blockseminar in den Pfingstferien statt.

   


 

Forschungsprojekt "Faszination Weltjugendtag" erfolgreich abgeschlossen

Das internationale Forschungsprojekt zu Neuansätzen in der Jugendpastoral am Beispiel des XXVIII. Weltjugendtages in Rio de Janeiro ist mit der Publikation der Dissertation von Dr. Janieta Bartz erfolgreich abgeschlossen.

Das Projekt widmete sich unter der Leitung von Prof. Dr. Hubertus Roebben der Erforschung juveniler Spiritualität vor, während und nach dem Weltjugendtag 2013 in Rio de Janeiro. Dabei stellen Nachfolge Jesu und Mission den theologischen Fokus der Arbeiten dar.

Die Forschungsergebnisse, die sich auf eine breite, nach einem Mixed-Methods-Design erhobene Datenbasis beziehen, sollen Impulse für die Gestaltung jugendpastoraler Theorie und Praxis bieten.

Die Dissertation mit dem Titel "Jugendpastoral auf neuen Wegen. Der XXVIII. Weltjugendtag in Rio de Janeiro und sein Beitrag für die Kirche vor Ort" ist beim LIT Verlag erscheinen.

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Bereits gelaufene Veranstaltungen: 

Aus der TU Workshop-Reihe "Was die Welt zusammenhält":
„Jesuit Worldwide Learning“ (JWL) „Hochschulbildung an den Grenzen – Tertiäre Bildung von Flüchtlingen und Menschen in Krisengebieten“
 

Am 19. Juli 2017, 15:30 - 16:30 Uhr, wird Pater Peter Balleis SJ, Präsident von Jesuit Worldwide Learning, einen Vortrag halten über die online-Universität der Jesuiten, die Bildung für Menschen in Krisensituationen ermöglicht. Berichte über dieses spannende Projekt wurden im BR und ARD gesendet.

Beim anschließenden Workshop (17:00 - 19:00 Uhr) wird auch Ebru Noisternig von der Caritas Wien über ihre Arbeit mit Flüchtlingen berichten.

 

Herzliche Einladung!

 

Um Anmeldung wird gebeten, da die Plätze begrenzt sind.

 

Weitere Infos zum JWL und den referierenden Personen: s. Link

Weitere Infos zum Vortrag und zum Workshop: s. Link zur Medieneinladung des Referat Hochschulkommunikation

 


 
Religion, Culture, and Politics: Experiences from Indonesia

Workshop & Excursion to Bandung and Jakarta, Indonesia | 14-22 July 2017
Bali, Borobudur, Parijs van Java? There is much more to learn about Indonesia – the world’s largest Muslim-majority, but multi-ethnic, and archipelago country! A joint delegation of 15 B.A. and M.A. students and lecturers from Philosophy, Political Science, Catholic Theology, and Protestant Theology is going to investigate Indonesia’s uniqueness. Learn more about the challenges and achievements in the developing world in an integrative, intense, and interdisciplinary setting at one of Indonesia’s leading universities, Parahyangan University, Bandung. We make you confident with the world’s most dynamic region.

 


 

Am 14. Juni 2017 hielt Prof. HyeRan Kim-Cragg (4. v. rechts) auf Einladung vom Lehrstuhl fuer Religionsdidaktik (Prof. Bert Roebben) einen Vortrag mit dem Titel "Story and Song. On the creative and critical interplay of religious education and worship“. Frau Kristin Konrad hielt das Co-Referat. Die Besprechung wurde auf der Sonnenterrasse unter dem Genuss von Belgischer Schokolade weitergeführt.

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Exkursion in die Synagoge nach Enschede

Was bedeutet eigentlich ‚mediene‘? Und warum ist die Synagoge in Enschede unversehrt erhalten? Was zeichnet das gelebte Judentum heute in den Niederlanden aus?

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Diese Fragen begleiteten uns in die Synagoge nach Enschede. Jan, unser ‚guide‘ vor Ort, nahm sich Zeit, darauf einzugehen. ‚Mediene‘ bedeutet ‚Provinz‘ - und hier liegt die kleine Stadt Enschede, im Gegensatz zur Metropole Amsterdam. Die in den 1920er Jahren von Karel de Bazel entworfene und von der damals großen Enscheder Gemeinde erbauten Synagoge atmet den verspielten Stil ihrer Zeit: Art Déco, Jugendstil. Jüdisch war der Architekt nicht, aber im Judentum deutlich bewandert. Zahlen- und Bildsymbolik für die wichtigsten Propheten und die Stämme Israels tauchen in den Mosaiken und in den original erhaltenen Bleiglasfenstern auf. Tierkreiszeichen finden sich in der Kuppeldecke der großen ‚schul‘, des Hauptgebetsraums. Dass der nationalsozialistische ‚Sicherheitsdienst‘ die Synagoge für eigene Zwecke missbrauchte, ist einer der Gründe, weshalb das Gebäude so gut wie keinen Schaden nahm. Sogar die Torarollen blieben erhalten. Die jüdische Bevölkerung der Stadt hingegen litt sehr unter der Besatzung und verlor viele ihrer Mitglieder, wenn auch weniger als in den meisten Regionen des Landes.

Heute orientieren sich viele aktiv jüdisch lebende NiederländerInnen eher gen Amsterdam. So bleibt die Gemeinde sehr klein, wird aber von einer Gruppe von Freiwilligen unterstützt, zu denen auch ‚unser‘ Jan zählt. Wir lernten so auf unkomplizierte Weise und durch Jans Freundlichkeit und Offenheit ein Stück weit das niederländische Judentum und eine ganz bezaubernde Synagoge kennen, die wohl zu den schönsten Europas zählt. Danke dafür! K. Konrad (06.02.2017)


 


 

Disputation - Barbara Strumann

Strumann DSC_0753 Am 28. Mai hat Frau Barbara Strumann am Institut für Katholische Theologie der TU Dortmund ihre Doktorarbeit mit dem Titel „In Psalmen der Gewalt begegnen. Überführung der Gewaltverflochtenheit in Sprache“ verteidigt. In dieser Arbeit eruiert sie anhand religionsdidaktischer Entwicklungsforschung, wie Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf in der emotionalen und sozialen Entwicklung mit Hilfe der individuellen Klagepsalmen ihre Gewaltverflochtenheit in Sprache überführen, sich konstruktiv mit destruktiven und belastenden Emotionen auseinandersetzen und Wege finden, Vertrauen in sich selbst, in anderen und Gott (wieder-)zufinden.

 


 

Disputation - Natascha Bettin

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Am Montag, 20.03.2017, fand die Disputation von Natascha Bettin statt. Die Verteidigung ihrer Arbeit mit dem Titel: "Schülerinnen und Schüler im Begegnungs- und Begehungsraum 'Synagoge'. Eine interdisziplinäre Evaluationsstudie im Rahmen qualitativ-quantitativer Einstellungsforschung" wurde von Prof. Dr. Claudia Gärtner betreut. Das Zweitgutachten erstellte Prof. Dr. Hubertus Roebben; der Prüfungskommission gehörte zudem Prof. Dr. Dr. Oliver Reis (Universität Paderborn) an.

   


  

Workshops zum Thema "Schrifthermeneutik" im Iran

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Was haben uns Heilige Schriften heute zu sagen? Welche modernen Zugänge aus Literaturwissenschaft und Philosophie lassen sich fruchtbar machen, um den Koran oder die Bibel besser zu verstehen? Und was können Gläubige tun, um die Deutungshoheit ihrer Heiligen Texte nicht denen zu überlassen, die sie für Gewaltaufrufe missbrauchen? Fragen dieser Art diskutierten muslimische und christliche Theologinnen und Theologen auf zwei Workshops zum Thema "Schrifthermeneutik" im Iran.

Vom 20.02.2017 bis zum 01.03.2017 reisten die Professor*innen Klaus von Stosch, Helga Kuhlmann (Universität Paderborn), Margaretha Gruber OSB (Phil.-Theol. Hochschule Vallender) sowie Egbert Ballhorn (TU Dortmund) gemeinsam mit Promotionsstudierenden in den Iran, um dort in Vorlesungen und Seminaren nach interreligiösen Antworten zu suchen. Mit Unterstützung des DAAD konnten so neue Kontakte zur Ferdowsi-Universität in Maschad und zu Insitute for Humanities and Cultural Studies in Teheran geknüpft werden.

     


 

 Der Lehrerstudientag hat am 15.02.2017 erfolgreich stattgefunden.

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"Holocaust? Darüber lesen kannst du morgen noch..."

Horst Selbiger als Zeitzeuge der Holocausts im Institut für Katholische Theologie

Im Rahmen einer Veranstaltung des Instituts für Katholische Theologie der TU Dortmund hörten 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dem Holocaustüberlebenden Horst Selbiger zu. Als jüdischer Zeitzeuge der NS-Diktatur in Deutschland teilte Horst Selbiger seine Erlebnisse mit den Zuhörerinnen und Zuhörern und verlieh allen Opfern des Holocausts eine Stimme. In Berlin wurde Horst Selbiger am 10. Januar 1928 als Sohn eines jüdischen Zahnarztes und einer nichtjüdischen Mutter geboren. Nach einer vergleichsweise unbeschwerten Kindheit erzählte Horst Selbiger von der entscheidenden Wende in seinem Leben durch die Machtergreifung Hitlers. Er und seine Familie erlebten ab 1933 den Übergang von anfänglicher Diskriminierung im Privat-, Schul- und Berufsleben bis hin zur späteren systematischen Verfolgung von jüdischen Menschen in ganz Europa. Über die erste Deportation jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger in die ersten Konzentrationslager erzählte Horst Selbiger besonders ergreifend. Stellvertretend zum Gedenken der vielen Millionen Opfer, insbesondere der 1,2 Millionen Kinder, verlas Horst Selbiger die Namen der sechs Säuglinge und Kleinkinder des ersten Deportationszuges. Nach seinem Vortrag beantwortete Horst Selbiger noch Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Auf die abschließende Frage, worauf es im Leben ankäme, forderte Horst Selbiger: „Mut, Widerstand und Zivilcourage“ von der nachfolgenden Generationen. Durch Horst Selbigers Engagement wurde es den Zuhörerinnen und Zuhörern ermöglicht, selbst zu „Zeugen eines Zeitzeugen“ zu werden.

  

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v.l.n.r.: Patrick Freund (Organisator der Veranstaltung), Horst Selbiger, Prof. Dr. Egbert Ballhorn

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Holocaust- Flyer

  


   
Dr. John Anthony Berry, Universität Malta

als Erasmus Dozent im Institut für Katholische Theologie

Vom 11. - 15. Jänner 2017 hat Dr. John Anthony Berry, Theologische Fakultät der Universität Malta, als Erasmus-Dozent im Institut unterrichtet. Als Fundamentaltheologe hat er in den Kursen von Prof. Dr. Thomas Ruster und Dr. Simone Horstmann Vorlesungen gehalten. Zudem gab es Begegnungen mit Studierenden in der Katholischen Hochschulgemeinde. Mit diesem Besuch aus Malta beginnt die Erasmus-Zusammenarbeit mit unserem Institut; eine erste Studentin wird in Kürze für ein Semester nach Malta gehen.

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Information zum MAM 3 LABG 2016 im WS 2016/2017:

Folgende Veranstaltungen werden im Bereich Bibelwissenschaft angeboten:

  •  1b Vertiefung NT: Blockveranstaltung von PD Dr. Wördemann, "Neutestamentliche Christologie"
    (an drei Terminen: 15. / 16. / 18. Februar 2017)

  • 1b Blockseminar in den Pfingstferien von Prof. Dr. Beate Kowalski

 

  • 1b Bibliche Hermeneutik und Grenzwissenschaften: "Interkulturelle Hermeneutik und Exegese"
    (ein Moodle zum Selbststudium, Einschreibeschlüssel: Josua)



 

Aushang_Leitfaden


Tag der offenen Tür 2016  Tag der OT 2016


 Orientierungswoche der Katholischen Theologie

Am Mittwoch, den 12.10.2016 bietet das Institut für die Erstsemesterstudierenden der Katholischen Theologie im Rahmen der Orientierungswoche folgendes Programm an:

> 08:30 bis 10:00Uhr: Offenes Frühstück und erstes Kennenlernen (EF50, Raum 2.323)

> 10:00 bis 12:00Uhr: Informationsveranstaltung des Instituts (EF50, Raum 2.405)

> 12:00 bis 14:00Uhr: Persönliche Beratung und Stundenplanerstellung (EF50, Raum, 2.405)

Alle Erstsemesterstudierenden sind herzlich willkommen! Wir freuen uns!


Christus und das Alte Testament
Bibelkongress 26.-28. August 2016 in der Woltersburger Mühle

Prof. Dr. Egbert Ballhorn

Wenn die Kirche über Jesus Christus sagt, er ist das eine Wort Gottes, welche Bedeutung haben dann Gotteswort und Gotteserfahrung, von denen das sog. Alte Testament erzählt?

Sind sie für uns genauso wegweisend wie neutestamentliche Texte? Wenn ja, wie predigen wir sie, ohne das Judentum zu enteignen?

Über diese Frage wollen wir ins Gespräch kommen mit Impulsen der Professor/innen:
Magdalena Frettlöh, Frank Crüsemann, Jürgen Ebach, Rinse Reeling-Brouwer, Klara Butting, Dirk-Jan Döhling, Egbert Ballhorn.

Die Teilnahme für Studenten ist kostenlos. Bei Interesse bitten wir um Anmeldung bis zum 10.06.2016 bei anna.reuling@tu-dortmund.de.

Auf den Spuren Navid Kermanis -– Institutsausflug nach Köln

Prof. Dr. theol. Thomas Ruster

Schätze der christlichen Kunstgeschichte gab es am 20. Juni unter der Leitung von Prof. Thomas Ruster für die Mitarbeiter/innen des Instituts zu sehen, die auf den Spuren von Navid Kermanis Aufsatzsammlung „Ungläubiges Staunen“ Halt an verschiedenen Kölner Stationen christlicher Kunst machten. So wurden beispielsweise Stefan Lochners mittelalterliche Darstellung der „Maria in der Rosenlaube“ (um 1450), das Richter-Fenster im Kölner Dom, eine Pieta in St. Kunibert, aber auch das Mittagsgebet der Gemeinschaft von Jerusalem in Groß St. Martin mit den Deutungen des Schriftstellers Navid Kermani ins Gespräch gebracht, wobei sich die muslimische Perspektive Kermanis als außerordentlich produktive Fremdreferenz auf das vermeintlich schon immer bekannte Christliche erwies.

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Sommerfest 2016

Prof. Dr. Egbert Ballhorn

Am 7. Juli 2016 fand das Sommerfest der TU Dortmund statt!

Unser Fest bot ein vielseitiges Programm für alle Beschäftigten und Studierenden der TU Dortmund sowie für Besucherinnen und Besucher.   

Auch in diesem Jahr luden wir Sie herzlich dazu ein, an unserem Stand des Instituts der Katholischen Theologie "Dein Name auf Hebräisch!" vorbeizuschauen.

  

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Zu Besuch an unserem Stand Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Gather und die Prorektorin für Diversitätsmanagement Frau Prof. Dr. Barbara Welzel

  

  Sommerfest Bild 1  Sommerfest Bild 3

 

 


„Religiöse Vielfalt“ –

ein Thema, das nur „für Zündstoff“ sorgen kann?

Prof. Dr. Bert Roebben

Am 24.05. und 31.05.2016 besuchten Studierende der Katholischen Theologie der TU Dortmund die Schüler des Projekts „Adam‘s Corner“

 

Achtzehn Schüler des Projekts „Adam‘s Corner“, die im letzten Jahr als Flüchtlinge nach Dortmund kamen und zehn Studierende der katholischen Theologie an der TU Dortmund nahmen an den Projekttagen teil. „Kulturelle und weltanschauliche Vielfalt wahrnehmen und ernst nehmen“, unter diesem Motto traf sich die Gruppe am 24. Mai und 31. Mai im Dortmunder U.

„Auch wenn das Thema Religion nicht immer ganz einfach ist, ist es umso wichtiger, darüber miteinander ins Gespräch zu kommen“ erklärt Prof. Dr. Roebben. Und somit traute sich die Gruppe am zweiten Tag auch an diese Thematik heran. Zunächst begann der Projekttag mit zwei Präsentationen. Das Organisationsteam gab wichtige Informationen zu dem Thema „Religion in Deutschland“ und berichtete über Religionsfreiheit, das Grundgesetz und den Religionsunterricht in Deutschland. Anschließend gab Prof. Dr. Roebben einige Einblicke in die Religionsdidaktik.

Dann wurde aktiv in zwei Gruppen gearbeitet. Auch hier galten wieder die drei Grundregeln des vorherigen Projekttages. So thematisierte eine Gruppe Abraham als Schlüsselfigur im Christentum und im Islam. Eine weitere Gruppe beschäftigte sich mit der Frage, was das Wort „Respekt“ eigentlich bedeutet, das an den beiden Tagen schon so häufig benutzt wurde. Es zeigt sich also, dass offene Gespräche über das Thema Religion nicht nur für Zündstoff, sondern für viele helle Momente sorgen können, die es ermöglichen, dass jeder sich selbst und seine Religion aus einem neuen Blickwinkel betrachten kann. Es sind bereits weitere Projekttage für den Herbst geplant.

Roebben SoSe 2016 Bild3       Roebben SoSe 2016 Bild4        


Auferstehungsbilder:

Exkursion zum Landesmuseum für Kunst und Kultur in Münster

Prof. Dr. Claudia Gärtner

Zu allen Zeiten haben Menschen ihre Vorstellungen über das Leben nach dem Tod visuell dargestellt. Auch die christliche Auferstehungshoffnung ist seit vielen Jahrhunderten in unterschiedlichsten Formen ins Bild gesetzt worden.

Im Rahmen des Forschungsseminars „Mit Bildern lernen in heterogenen Lerngruppen“ (MAM 4; Leitung: Prof. Dr. Claudia Gärtner) konnten am 04.06.2016 im Landesmuseum für Kunst und Kultur sowie im Münsteraner Dom unterschiedliche bildnerische Auferstehungsvorstellungen erschlossen und miteinander verglichen werden. Theologische Entwicklungen wurden hierbei ebenso deutlich wie das besondere bildnerische Potenzial, theologisch komplexe Konzeptionen auf eine Art und Weise zu artikulieren, die für Theologie und religiöses Lernen wertvoll und unersetzlich ist.

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(Religiöse) Bildung in internationalen Förderklassen: Exkursion zum Konrad Klepping Berufskolleg

 Leitung: Prof. Dr. Claudia Gärtner

„Was kann Schule zur Bildungsgerechtigkeit für junge (unbegleitete) Flüchtlinge beitragen? Welche Rolle spielt hierbei religiöse Bildung?“, so lauteten einige der drängenden Fragen des Seminars „Bildungsgerechtigkeit. Christliche Verantwortung im Bildungsbereich“ unter der Leitung von Prof. Dr. Claudia Gärtner.

Bei einem Besuch im Konrad Klepping Berufskolleg am 02.06.2016 berichteten fünf Lehrerinnen und Lehrer aus unterschiedlichen Bildungsgängen und Fächern, wie Bildung von jungen Migrantinnen und Migranten möglich ist und welche Schwierigkeiten hierbei auftreten. Religion – so die Lehrkräfte – ist dabei ein äußerst beliebtes und wertvolles Fach.

Unser herzlicher Dank für die bereichernden Eindrücke und mitgeteilten Erfahrungen aus dem Schulalltag gilt allen beteiligten Lehrerinnen und Lehrern, insbesondere Sebastian Bialas, der dieses Treffen ermöglicht hat.  Sh. auch http://konrad-klepping-berufskolleg.de/web/index.php?id=48&tx_ttnews[tt_news]=573&cHash=8157427067c3e2d94bd613e6da7f4ad2.

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Informationsveranstaltung BA/MA–Arbeiten im AT

Prof. Dr. Egbert Ballhorn

Für alle, die überlegen, Ihre Bachelor- oder Master-Arbeit im AT zu schreiben, biete ich am

 

Donnerstag, den 2. Juni 2016 von 13.00-14.00Uhr

  

eine Informationsveranstaltung an. Die Teilnahme ist freiwillig und unverbindlich.

Dennoch bitte ich Sie um Anmeldung bei Frau anna.reuling@tu-dortmund.de bis zum 30.05.16.

Der Raum wird noch bekanntgegeben.

 


Studientag Judentum

Leitung: Prof. Dr. Egbert Ballhorn

Papst Johannes Paul II hat die Juden „unsere älteren Brüder“ genannt. Wer katholische Theologie studiert, sollte über ein Grundwissen über das Judentum verfügen. Dabei geht es nicht nur um historische Kenntnisse, sondern auch um das heutige Judentum und die Frage nach interreligiöser Begegnung.

 

  • Welche Bedeutung hat das Judentum für unseren Glauben?
  • Was sollte man über das Judentum wissen?
  • Wie kann es Raum im Schulunterricht finden?

 

Die jüdische Kultusgemeinde in Dortmund ist so freundlich, uns ihre Gastfreundschaft zu gewähren, mit uns ins Gespräch zu kommen und uns Auskunft zu geben, wie Jüdinnen und Juden heute in Dortmund ihren Glauben leben. Daher geht es an diesem Studientag nicht allein um Information über das Judentum, sondern auch um die konkrete Begegnung.

 

Mittwoch, 18. Mai 2016
09.00 Uhr   Einführung in das Judentum (Ballhorn)

                     (Alltagsleben, Feste, Synagogengottesdienst)

                     EF 50 R. 2.305

15.00 Uhr   Führung durch die Synagoge in Dortmund

                     durch ein Gemeindemitglied

16.00 Uhr  Gespräch mit Rabbiner Apel

 

Es ist nur die Teilnahme am gesamten Studientag möglich.

Anmeldung bitte bis zum 13. Mai 2016 an christian.weinert@tu-dortmund.de.

 


 LeWis-Preis 2015

Der Dekan der Fakultät Humanwissenschaften und Theologie Prof. Dr. Michael Basse verleiht Frau Anna Reuling den LeWis-Preis (Lehramt & Wissenschaft) 2015 für ihre Masterarbeit zum Thema „Jüdisches Christentum oder christliches Judentum? Pessach und Osterfest im Spannungsfeld wechselseitiger Beeinflussung“ im Rahmen der Fakultätsratssitzung am 13.04.2016.

Foto LeWis 1


"Selfie von Gott"  

Prof. Dr. Egbert Ballhorn

Stuttgart/Essen. Rund 1000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene nahmen an der Ab­schlussveranstaltung des Schüler- und Jugendwettbewerbs der ökumenischen Stiftung Bibel und Kultur teil. Das Motto des Wettbewerbs lautete „Selfie von Gott“. Das Abschlussfest mit den Preisverleihungen fand am 08.04.2016 in der „Lichtburg“ in Essen statt. Der Bibelwettbewerb unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wurde in Kooperation mit dem Schulministerium, den evangelischen Landeskirchen und katholischen (Erz)Bistümern sowie den Bibelgesellschaften in Nordrhein-Westfalen veranstaltet.

  

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Preisträgerin Annabelle, 18 Jahre.

  

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Die Deutsche Botschafterin beim Heiligen Stuhl Annette Schavan, die Kultusministerin des Landes NRW Sylvia Löhrmann sowie Prof. Dr. Egbert Ballhorn.

 


Lehrerstudientag: „Ist das wirklich wahr?"

Mit dem Lehrerstudientag unter dem Thema „Ist das wirklich wahr? Umgang mit der Wahrheitsfrage im Religionsunterricht“ am 16. März 2016 am Institut für Katholische Theologie wurde die Tradition aus dem letzten Jahr fortgesetzt. Lehrerinnen und Lehrer der Bistümer Paderborn, Essen und Münster wurden von Institutsmitgliedern bei Kaffee und Kuchen herzlich empfangen. In Themengruppen zum Wahrheitsbegriff in der Bibel und der Moraltheologie sowie dem Umgang mit Fundamentalismus im RU und zum kreationistischen Denken wurde das Thema theologisch reflektiert. Ein Fazit des Nachmittags war es, dass es eine didaktische Herausforderung sein wird, die Pluralität von Wahrheiten im Unterrichtsalltag auszuhalten. An dieser Stelle noch einmal ein Dank an alle beteiligten Institutsmitglieder.

Begegnungen 4  Themengruppe 4

 


Theologisches Projekt MAM 2 im SoSe 2016

Das „christliche“ Alte Testament

Das Theologische Projekt wird im Sommersemester parallel von Kollegen Roebben und mir angeboten. Wer es in meiner Betreuung durchführen möchte, melde sich bitte per Mail bei mir an. Bitte beachten Sie: Sie haben die Wahlfreiheit und können das Projekt sowohl inhaltlich an das hermeneutische Oberthema anbinden als sich auch frei für ein ganz anderes Thema entscheiden.

Bestandteil:

§ Moodle zu MAM2
§ mehrere inhaltliche Treffen mit Referaten zum Thema und Diskussionen. Termine werden noch bekanntgegeben
§ Einzelbetreuung
§ Durchführung und Reflexion des Projektes

  

Prof. Dr. Egbert Ballhorn


 Theologische Forschung MAM 4

MAM4_SoSe2016

     


 Lehrerstudientag 2016

  

Aushang1

 


Klausurtagung Reakkreditierung 2016

    

Re-Akk-Tag 1 Re-Akk-Tag 2

     


Dortmunder Hochschultage am 13. und 14. Januar 2016

Auch in diesem Jahr beteiligt sich das Institut für Kath. Theologie wieder an den Dortmunder Hochschultagen.

13.01.2016

10:15 bis 11:45 Uhr "Der Lehrer / Die Lehrerin und die Welt" (Seminar)

14.01.2016

10:15 bis 11.45 Uhr "Didaktik und Methodik religiösen Lernens" (Seminar)

10:00 bis 11.00 Uhr Offene Sprechstunde für alle Studieninteressierten

Wir freuen uns auf rege Teilnahme!

      


Tagung "Kunst lernen – eine interdisziplinäre Tagung zum Kunstgebrauch im Religionsunterricht" 04.-05.03.2016 im RPI Loccum

Prof. Dr. Claudia Gärtner

Prof. Dr. Claudia Gärtner vom Institut für Katholische Theologie leitet diese Tagung federführend mit Dr. Silke Leonhard (RPI Loccum) und Prof. Dr. Andreas Brenne (Universität Osnabrück)

Nähere Infos und Anmeldung:
http://www.rpi-loccum.de/veranstaltungen/fach-und-studientagungen/2016-03-04_fach

   


"Forschung für alle: 5 Studierende - 5 Themen - 5 Kurzvorträge" - Tag der offenen Tür am 24. Oktober 2015

Das Institut für Katholische Theologie öffnete am 24.Oktober 2015 seine Türen! Für einen authentischen Blick in die Theologie kamen Studierende zu Wort, indem sie eigene Forschungsergebnisse präsentierten und so aus dem Studienalltag berichteten.Natürlich freuten wir uns auch über Fragen jeder Art zum Theologiestudium im anschließenden Gespräch!

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Exkursion zur Ausstellung „The Problem of God“ in das K21 nach Düsseldorf

Prof. Dr. Claudia Gärtner

In Zusammenarbeit von Prof. Dr. Claudia Gärtner und der Fachschaft Katholische Theologie hat eine Gruppe von 20 Studierenden und Lehrenden die Ausstellung „The Problem of God“ im K21 in Düsseldorf besucht. Zur Vorbereitung setzte sich die Seminargruppe in einer eintägigen Blockveranstaltung grundlegend mit dem Verhältnis von Kunst und Theologie resp. Christentum auseinander. Dabei durften die Teilnehmenden in den Räumen der KHG zu Gast sein - und wurde von der Fachschaft mit Keksen und Pizza verwöhnt. An einem zweiten Tag wurde die Ausstellung in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen „K21“ besucht. Die Idee zu dieser Ausstellung kam von Seiten der Deutschen Bischofskonferenz, die anlässlich des Konzilsjubiläums der im II. Vatikanum neuen Wertschätzung der zeitgenössischen Kunst mit einer Ausstellung gedenken wollte. „The Problem of God“ zeigt vielfältige aktuelle Kunstpositionen, die sich mit Religion auseinandersetzen - und die auch die Seminarteilnehmenden zu einer lebhaften Auseinandersetzung motivierten. Näheres zur Ausstellung (noch bis 24.1.2016) unter: www.kunstsammlung.de.

 


Exkursion in das Wilhelm-Lehmbruck-Museum Duisburg

Prof. Dr. Claudia Gärtner

Im Rahmen des Seminars „Menschenbild in Darstellung und Vermittlung“ unternahmen Studierende zusammen mit Prof. Dr. Claudia Gärtner in der Pfingstwoche eine Museumsfahrt nach Duisburg. Anhand der Skulpturen von Wilhelm Lehmbruck erschlossen die Studierende, wie in der Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Mensch dargestellt wurde und inwiefern hierin religiöse Motive transformiert ihren Ausdruck finden. Die ständige Ausstellung bot darüber hinaus exemplarische Einblicke in die Entwicklung der Skulptur im 20. Jahrhundert – mit durchaus sperrigen Seherlebnissen. Die aktuelle Sonderausstellung „China 8“ wiederum eröffnete Perspektiven darauf, wie Mensch und Gesellschaft heute in Kunst zum Ausdruck gebracht werden. Die Begegnung mit den teils unbekannten, teils herausfordernden Werken ermöglichte den Studierenden Lernprozesse, die für sie fachdidaktisch hoch anschlussfähig waren: „Ich habe gemerkt, wie schwierig es ist, mit den vielen unterschiedlichen Interpretationen umzugehen, die vor Kunstwerken geäußert werden.“ „Man sollte SchülerInnen durchaus mit anspruchsvollen, fremden Werken konfrontieren und Kunst nicht immer als leichten Zeitvertreib wie Mandala malen verstehen.“ „Kunst besitzt auch heute noch theologische Dimensionen, die es zu entdecken gilt.“

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Tagungsbericht: "Hilflos vor der Gewalt?!" | 29. April 2015

Aushang_Hilflos vor der Gewalt

Am 29. April fand im Rudolf-Chaudoire-Pavillon das Fakultäts-Symposion „Hilflos vor der Gewalt?! Strategien moderner Gesellschaften im Umgang mitder Gewalt aus politikwissenschaftlicher, philosophischer undtheologischer Perspektive“ statt. Sowohl in den drei Vorträgen als auch imgemeinsamen Gespräch fanden unterschiedliche Diskussionsbeiträge zusammen,die mit je eigenen Schwerpunkten Diagnosen, Erklärungen und Antworten zumPhänomen „Gewalt“ boten.

So berichtete Prof. Dr. Christoph Schuck (Politikwissenschaften, LS Internationale Beziehungen und politische Theorie) aus seinen Forschungenzu den äußeren Bedingungen und internen Legitimationsstrategien desfreiwilligen Gewaltverzichts religiös-politischer Gruppierungen, nichtohne dabei die normative Frage nach dem strategisch-instrumentellen Gehaltjener Verzichtserklärungen aufzuwerfen. Aus Sicht der Philosophie kam Prof. em. Dr. Werner Post auf einen abstrakten Begriff der Gewalt zusprechen, den er in Anlehnung an die Kritische Theorie Horkheimers undAdornos entwickelte. Der Kapitalismus, so sein Plädoyer, könne mit guten Gründen als Form struktureller Gewalt begriffen werden, die ihrespezifische Gefahr insbesondere aus ihrer strukturellen Unsichtbarkeitgegenüber vordergründigeren, konkreteren Formen der Gewalt generiere. Einetheologische Sicht auf das Phänomen der Gewalt wurde von Prof. Dr. Thomas Ruster (Kath. Theologie, LS Systematische Theologie) eröffnet, dessen Vortrag das Phänomen der Gewalt aus der Unterscheidung von Exklusions-bzw. Transformationslogiken heraus beleuchtete: Ein spezifisch christlicher Beitrag zum Umgang mit Gewalt könne sich nicht mit derFortführung selbst wiederum gewalthaltiger Exklusionsmechanismen begnügen,sondern müsse dem (in theologischen Konzepten wie der Eucharistievorgebildeten) Gedanken einer Transformation von Gewalt gerecht werden,die in kritische Distanz zu jeder gewalthaltigen Gewaltbekämpfungsstrategie gehen müsse.

Mehr als 80 Personen nahmen an dem Symposium teil und bezeugten damit auch das öffentliche Interesse an einem human-/geisteswissenschaftlichenDiskursbeitrag zu einem so aktuellen Themengebiet wie dem der Gewalt. Mit dem Symposion im April ist ein Grundstein für ein mögliches und weiteres fakultätsübergreifendes Gesprächsforum zu aktuellen Debatten gelegt.

 

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GambrinusSymposium

Die Referentinnen und Referenten des Gambrinus-Symposiums: (v.l.) PD Dr. Jochen Flebbe, Prof. Egbert Ballhorn, Dr. Vasilica Mugurel Pavaluca, Prof. Claudia Gärtner, Prof. Tony Neelankavil, Dr. Rita Müller-Fieberg, Prof. Franz Gmainer-Pranzl

„Herausforderungen Interkultureller Theologie“ – so lautete der Titel eines Symposiums am 16. April an der TU Dortmund. Wie aktuell das Thema aufgrund der gegenwärtigen Entwicklung werden würde, war bei der Planung nicht abzusehen. Anlass der Tagung war der Gastaufenthalt von Dr. Tony Neelankavil aus Trichur/Indien, der das Gambrinus-Fellowship der TU Dortmund erhalten hat.

Seit seiner Dissertation 2002 an der Katholischen Universität Leuven gilt Prof. Neelankavil als ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der interkulturellen Theologie. Seine Fähigkeit als Brückenbauer im interkulturellen Dialog zwischen Indien und Europa, aber auch in seiner Heimat Indien und seine vielfältigen Aufgaben vor Ort, machen ihn zu einem Dialogpartner mit Sachkenntnis und gewinnender Freundlichkeit. Sein Eröffnungsreferat zum Symposium hat gleich zu Beginn Impulse gesetzt, die von den weiteren Referentinnen und Referenten des Tages aufgegriffen wurden.

Prof. Franz Gmainer-Pranzl, Leiter des Zentrums "Theologie Interkulturell" von der Paris Lodron Universität Salzburg, stellte den gegenwärtigen Forschungsstand und Strömungen der Interkulturellen Theologie vor. Dr. Rita Müller-Fieberg berichtete von ihrer Arbeit an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Augustin, an der Menschen aus verschiedenen Nationen und Kulturen studieren.

Neben den auswärtigen Gästen haben Angehörige der Institute für Katholische und Evangelische Theologie der TU Dortmund das Thema aus ihrer jeweiligen Disziplin beleuchtet Prof. Claudia Gärtner aus der Sicht einer katholisch-praktischen Theologin, Prof. Egbert Ballhorn als katholischer Alttestamentler, PD Dr. Jochen Flebbe als evangelischer Neutestamentler und Dr. Vasilica Mugurel Pavaluca aus der Sicht eines orthodoxen Ethikers.

Mehr als 40 Personen nahmen an dem Symposium teil, darunter auch Vertreter von Adveniat, der Kommende Dortmund, dem Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn sowie ein Beiratsmitglied für den Islamischen Religionsunterricht in NRW. Zudem waren Beschäftigte und Studierende der theologischen Institute zahlreich vertreten. Sowohl eine Publikation als auch eine Fortsetzung der Kooperation sind geplant. Die Gambrinus-Fellowship hat dazu den Anfang ermöglicht.


Il libro die Giosuè. Tradizione - redazione - teologica. IX Convegno di Studi Biblici. Facoltà Teologica die Sicilia, 27-28 marzo 2015

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 Lehrerstudientag - „Auferstehung Jesu – (m)ein leeres Grab?!“

Am 25. Februar 2015 fand am Institut für Katholische Theologie unter dem Thema „Auferstehung Jesu – (m)ein leeres Grab?!“ seit langem wieder ein Lehrerstudientag statt.

Rund 15 Lehrerinnen und Lehrer der Bistümer Paderborn, Essen und Münster wurden von Institutsmitgliedern bei Kaffee und Kuchen herzlich empfangen. Während der Veranstaltung präsentierte das Institut für Religionspädagogik und Medienarbeit am Standort Dortmund den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen breit gefüllten Büchertisch mit Literatur und Unterrichtsmaterialien zum Thema. In Themengruppen zur Auferstehung bei Jesaja, zur Auferstehung in Verbindung mit Psalm 22, zur jesuanischen Ethik und zum systematischen Verständnis von Auferstehung wurden die fachwissenschaftliche Grundlage erarbeitet und die didaktische Dimension andiskutiert.

„Ich würde wiederkommen, weil ich hier dazu angeregt wurde, das Thema Auferstehung aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und so für die Schule und mich selbst zu reflektieren.“, so eine Rückmeldung der Lehrenden. Diesen und ähnlichen Erfahrungen folgend wird es auch im nächsten Jahr einen Lehrerstudientag geben. An dieser Stelle noch einmal ein Dank an alle beteiligten Institutsmitglieder sowie Frau Zein-Schumacher vom IRUM Dortmund.

 

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