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Forschungsprojekte

1. Laufende Forschungsprojekte:

a. Interdisziplinäre Arbeiten zu praktisch-theologischen Grundfragen

Mein besonderes Interesse gilt hierbei Konzepten religiösen Lernens und Lehrens und dem interdisziplinären Diskurs mit den Kunst- und Kulturwissenschaften. Zahlreiche entsprechende Forschungsprojekte sind bereits abgeschlossen (u. a. Habilitationsschrift: Ästhetisches Lernen. Eine Religionsdidaktik zur Christologie in der gymnasialen Oberstufe, 2011). Gegenwärtig laufen folgende Projekte resp. Publikationen:

- Handbuch für Bildtheologie, hg. v. Reinhard Hoeps (4 Bde., Mitarbeit und Autorin)

- Kirchenraumpädagogik (Buchprojekt, Autorin, Mitherausgeberin)

- Medientheoretische Grundfragen als religionspädagogische Grundfragen (Autorin)

- Autonomie und ethische Erziehung (Autorin)

 

b. Empirische (Unterrichts-) Forschung

- „Funktion und Wirkung von Kunst im Religionsunterricht“ (Leiterin; gefördert von der DFG seit 2010). Die DFG fördert ein interdisziplinäres Netzwerk für NachwuchswissenschaftlerInnen, das qualitative empirische Forschungen zur Funktion und Wirkung von Kunst im Religionsunterricht explorativ durchführt.

- Kunst am Lernort Gemeinde. Qualitative empirische Studie (abgeschlossen)

 

c. Theorie-Praxisarbeiten

Vor dem Hintergrund meiner langjährigen Erfahrungen im Religionsunterricht und in der Jugendpastoral liegt mir die Verzahnung von Forschung und Praxis am Herzen. In zahlreichen Projekten und Publikationen (Lehrerkommentaren, Unterrichtsmaterialien; Vortragstätigkeiten) habe ich Forschungsergebnisse für die Praxis aufgearbeitet sowie Praxiserfahrungen für die Forschung erschlossen. Aktuelle Projekte lauten:

- Zeitschrift RelliS (Mitherausgeberin, erscheint ab Herbst 2011 vierteljährlich)

- Sensus Religion. Unterrichtswerk für die gymnasiale Oberstufe (Mitautorin)

- Zukunft/Eschatologie (Lehrerkommentar zu Sensus Religion, Monografie, Autorin)

- Kulturelle Bildung in der Jugendpastoral (Mitarbeit und Autorin, Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz)

 

d. Einführung in die Bilddidaktik

Es gehört mittlerweile zum religionspädagogischen Standardrepertoire mit Bildern zu arbeiten. Zugleich wird sowohl in der religionspädagogischen Praxis wie auch Forschung beklagt, dass die notwendigen interdisziplinären Kompetenzen vielfach nicht vorhanden und nur schwer zu erwerben sind. Bislang gibt es keine grundlegende Einführung in eine religionspädagogisch orientierte Bilddidaktik. Das Forschungsprojekt will mit einer Monografie beitragen, dieses Desiderat zu beheben. Das Projekt wird zusammen mit Prof. Dr. Rita Burrichter (Institut für Katholische Theologie, Paderborn) durchgeführt.

 

 

2. Geplante Forschungsprojekte:

a. Religion der Schule

Das Forschungsprojekt will in einer qualitativen Studie erheben, wie Religion im Ganztagsschulbereich vorkommt. Da sich Schule verstärkt zum primären Ort religiöser Bildung entwickelt, ist die Art und Weise, wie sich Religion dort konkretisiert, auch ein Indikator, wie z. Z. Religion weitgehend vermittelt und angeeignet wird. Die sich abzeichnende Monopolstellung wird gegenwärtig durch die Ausweitung der Ganztagsschule gefestigt. Hierbei werden im Nachmittagsbereich zahlreiche Kooperationen mit außerschulischen Partnern geschlossen. Auch Kirchengemeinden oder kirchliche Organisationen zählen hierzu. In der Forschung dominieren bislang konzeptionelle Überlegungen, wie mit der wachsenden Bedeutung von Schule für die religiöse Bildung und Sozialisation umgegangen werden kann. Empirische Untersuchungen sind hingegen rar. Das Forschungsprojekt möchte einen Beitrag leisten, um diese Lücke zu schließen.

 

b. Kirchengeschichtsdidaktik – Arbeit mit ästhetischen Objekten des Christentums

In diesem Forschungsprojekt soll untersucht werden, inwiefern Kirchengeschichte anhand von ästhetischen Objektivationen des Christentums (Kirchengebäude, Kunstschätze etc.) (hochschul-)didaktisch überzeugend erschlossen werden kann. Kirchengeschichtsdidaktik ist gegenwärtig ein religionspädagogisches „Stiefkind“, dessen Bedeutung in Forschung und Lehre gegenwärtig (neu) entdeckt wird. In diesem Sinne zielt das Projekt auf eine enge Verzahnung von Forschung und dem Aufbau eines kirchengeschichtsdidaktischen Lehrangebots an der TU Dortmund. Zum einen sollen Konzepte und Methoden in Lehrveranstaltungen ausprobiert und reflektiert werden. Studierende sind hierbei auch als forschende Lerner angefragt. Zum anderen sollen Ergebnisse des Forschungsprojekts in die hochschuldidaktische Konzeption kirchengeschichtsdidaktischer Veranstaltungen einfließen.

Zur Initiierung des Projekts in Forschung und Lehre ist ein mehrtägiger, interdisziplinärer Kongress an der Technischen Universität Dortmund geplant. Das Forschungsprojekt baut u. a. auf kirchenraumpädagogische Forschungen auf (vgl. 1.a.)